Der Aluminiumbalkon als echte Alternative

Wer in der Stadt eine eigene Grünanlage besitzt, kann sich glücklich schätzen, die meisten können sich nur eine eher kleine Bleibe bei den derzeitigen Preisen leisten. Ein eigenes kleines Paradies im Freien ist jedoch kein Ding der Unmöglichkeit: Wie wäre es etwa mit einem eigenen Balkon? Der Ausdruck „Ferien auf Balkonien verbringen“ zeigt, was damit gemeint ist.

Wer die Auswahl hat, hat die Qual: Das ist auch hier, wenn es darum geht zu entscheiden, was für ein Material man für den Balkon verwenden möchte. Beliebte Ausgangsmaterialien sind Stahl, Stein, Holz oder Kunststoff. Möchte man etwas anderes, bietet sich ein Aluminiumbalkon an, den man mit einigen der bereits erwähnten Baumaterialien kombinieren kann. Zahlreiche Wohnungen und Häuser können faktisch nach der Vollendung des Baus mit einem Balkon quasi nachgerüstet werden. Beliebt bei dieser Form Balkoneinbau ist ein Aluminiumbalkon, der auf Stützen montiert wird. Das bringt auch Vorteile: Man kann etwa einen Abschnitt des Gartens mit einem Dach versehen und vor schlechtem Wetter schützen, wenn man Gäste zu Besuch hat. Eines steht am meisten für den Aluminiumbalkon: die Lebensdauer. Wer in vergangener Zeit mit Holz zu tun hatte, weiß, dass man solche Balkone in regelmäßigen Abständen streichen muss, um seine Lebensdauer auszudehnen, bei Alu fällt das weg.

Ein neuartiger Belag sorgt dafür, dass der Aluminiumbalkon weniger Pflege braucht als andere Balkon-Materialien – einmal im Jahr putzen reicht vollkommen. Vom Prinzip funktioniert diese Beschichtung ähnlich wie die Blattoberfläche einer Lotusblume oder des Frauenmantels. Die sogenannte Aluminium-Comfort Pulverbeschichtung eines Aluminiumbalkons führt dazu, dass das auftreffende Wasser problemlos abperlt und beim Abrinnen den Schmutz gleich mitnimmt. Um gegen Wind und Wetter darüber hinaus zu schützen, empfehlen sich bestimmte Lasuren, die man auf das Geländer des Balkons auftragen kann.

Ein nächster Punkt, der für den Aluminiumbalkon steht, ist sein geringes Gewicht. Beim Montieren der einzelnen Bauteile des Geländers ist das von Nutzen. Unerwünschte Einblicke in das eigene kleine Reich kann man mit einem zusätzlichen Sichtschutz am Aluminiumbalkon unterbinden. Alle jene, die den Sichtschutz nachrüsten möchten, können aufatmen: Das ist ohne Probleme machbar, setzt lediglich ein paar Anpassungen voraus.

Wenn man nicht mit anderen Bewohnern zusammenarbeiten muss, kann man den eigenen Balkon in den meisten Fällen planen, wie es einem gefällt. Das Angebot reicht von klassisch bis modern, die Farben können ebenfalls frei ausgesucht werden. Wer möchte, dass sein Aluminiumbalkon wie ein Holzbalkon wird, kann tricksen: Spezielle Farblacke sind dafür bestens geeignet. Mit Bekannten einen netten Nachmittag am Balkon verbringen oder einfach nur ein wenig im Liegestuhl entspannen – das rückt in greifbare Nähe, wenn sich die Fertigstellung des Balkons dem Ende nähert.

Wer einen sogenannten grünen Daumen hat, kann sich sogar auf dem Aluminiumbalkon einen eigenen Permakulturgarten anlegen. Eigenes Gemüse, Kräuter, Beeren und Blumen können gezüchtet werden, mit zusätzlichen Regalen, Ablagen oder Spalieren schafft man zusätzlichen Platz für weitere Blumenkästen und –töpfe.

Comments are closed.