Der Name Bauknecht ist eine große Marke

Der Begründer der Firma Bauknecht hatte vor fast einem Jahrhundert, als er das Unternehmen ins Leben rief, eine Eingebung: Seine Geräte sollten in jedem Privathaushalt vertreten sein und mit ihrer Nachhaltigkeit und ihrer Leistung die Menschen motivieren. Darauf wollte er stolz sein können. Und so kann es dann auch, wie die Tatsache beweist, dass jedem der Name Bauknecht und die Marke vertraut sind. Mit dem geringfügigen Absolutbetrag von nur 500 Mark baute der erst 27 Jahre alte Gottlob Bauknecht im Jahre 1919 seine erste Fabrik für elektronische Gerätschaften auf. Die Verbesserung des Elektromotors war für ihn sehr wichtig, damit gewisse Arbeitsschritte optimiert werden und damit einfacher gemacht wurden. Nachdem er bereits in den 20ern einen besonderen Nähmaschinen-Antrieb produzierte, gelang ihm 1932 der große Durchbruch. Bauknecht stellte den Einheits-Elektroantrieb vor, der sich bis in die jetzige Zeit bewährt.

1933 wird das erste Werk in Stuttgart eröffnet. Rasch gab es immer mehr Angestellte und bald zählte man schon über einhundert. Man expandierte und 1938 hatte der Hersteller von Elektrogeräten bereits 3 Werke in Deutschland. Knappe 10 Jahre danach belief sich die Zahl der Angestellten bereits auf 1000. Einen großen Erfolg feierte Bauknecht im Jahre 1948 mit der Schöpfung der Rührhilfe Allfix. Der durch einen Elektromotor betriebene Mixer nimmt beim Kochen und Backen viel Arbeit ab. Das Sortiment des Herstellers an Haushaltsgeräten in erstaunlicher Qualität wird im den 50er Jahren immer breiter. Hier eine kleine Aufzählung, zu welcher Zeit die ersten Modelle auf den Markt kamen: Kühlschrank 1951, Eisschrank 1954, Waschmaschine 1955. In der Fabrik in Schorndorf beginnt man 1958 Geschirrspüler zu produzieren. Mit dem heutzutage allerorts bekannten Spruch „Bauknecht weiß, was Frauen wollen!“ wollte sich das Unternehmen nun noch bekannter machen.

Ein neues Modell, den Deluxe-Wasch-Vollautomat, mit dem man Wäsche bei bis 100 Grad hygienisch rein kochen kann, präsentierte Bauknecht zu seinem 50-jährigen Bestehen. Den ersten Kühlschrank der Firma, dessen Verkleidung hoch isoliert und mit einer ausgeschäumten Masse ausgestattet war, gab es im Jahre 1965. Man legte schon in den 60er Jahren Wert darauf, keine Energie zu verplempern. Im selben Jahr startet Bauknecht mit der Erzeugung von elektronischen Herden und Öfen. Die Technologie der Mikrowellen wird in den 70ern ein Thema und Bauknecht verwendet diese nun ebenfalls. Den ersten Umluftherd mit integrierter Mikrowelle gibt es 1973, vier Jahre danach den ersten Mikrowellenofen. In den 80ern ist man sehr bestrebt den Energieverbrauch der Elektrogeräte zu reduzieren. 1986 schaffte es Bauknecht, den Konsum der Geschirrspüler von Energie und Wasser so weit zu senken, dass er unter dem des Spülens mit der Hand liegt.

Man setzt auch auf Flexibilität. Herde, die mit Heißluft, Ober- und Unterhitze und auch einen Grill fertiggestellt sind, bekommt man bereits im Jahre 1981. Seit 1993 stellt das Unternehmen keine Kühlgeräte mehr her, die FCKW enthalten und machte damit einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Man möchte heutzutage bei Bauknecht die Entwicklung vorantreiben und Besserungen vornehmen. Um den Verbrauch an Energie und Wasser bei den Geräten zu verkleinern, ist man unentwegt bemüht, Innovationen zu erzeugen. So gibt es beispielsweise schon schmutzabweisende Flächen auf Einbaugeräten. Bei der Firma Bauknecht kann man auf eine über 90-Jährige Erfahrung zurückblicken, die das Maß an Qualität und Zuverlässigkeit andauernd hebt.

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