Geschichte der Hebetechnik

Geschichte der Hebetechnik

Die Wurzeln der Hebetechnik liegen nach heutigen Recherchen in der Antike des alten Griechenlands. Damals wurden bereits zum Bau von hohen Gebäuden die allerersten Baukräne eingesetzt. Damit liegt also der Ursprung der uns heute bekannten Mechanik viele tausend Jahre zurück – auch wenn sie natürlich mit der heutigen Technik nicht vergleichbar ist.

Der erste Kran in der Hebetech – wurde ca. im sechsten Jahrhundert nach Christus erfunden. Diese Kräne waren äußerst hilfreich zum Bau der alten griechischen Tempel, bei welchen es galt massive und äußerst schwere Steinblöcke zu bewegen und zu transportieren. Das Material dieser ursprünglichen Kräne war damals noch reines Holz. Erst viel später entstanden Kräne aus Gusseisen, Stahl, Eisen und anderen Metallen.
Mit dem Fortschritt wurden dann immer größere Krananlagen gebaut, welche durch Menschenkraft mittels Treträdern betrieben wurden.

Die Kräne waren auch für die Schifffahrt unumgänglich: um die Schiffe mit schwerer Fracht zu be- oder entladen wurden entsprechend große Hebetechs im Hafen errichtet. Damit diese dem extremen Gewicht der Fracht standhielten wurden sie in eigene Steintürme integriert um mehr Stabilität zu gewährleisten.

Im weiteren Fortschritt der Entwicklung der Technik tauchten dann der erste Flaschenzug sowie die Seilwinde auf. Wenn man bedenkt, dass ca. 384 vor Christus sich schon Aristoteles mit dieser Hebetech beschäftigte dauerte es doch relativ lange, bis sie schließlich dauerhaft zum Einsatz kam.

Im Laufe der Zeit übernahmen die Römer die Technik der Griechen. Die römischen Ingenieure Vitruv und Heron von Alexandria waren maßgeblich für die Anwendung der Hebetechnik beim Bau verantwortlich. Noch heute existieren alte römische Zeichnungen der „Tretradkräne“ und des „Drei-Rollen-Zugs“. Mit dieser Bautechnik konnte ein Mensch alleine bereits 50 Kilo ohne Probleme heben.

Der Weiterentwicklung der Kräne verbreitete sich ca. 1225 nach Christus bis nach Frankreich – dort war sie vor allem in den Hafengebieten im Einsatz. Auch in Deutschland, hier speziell in Hamburg tauchten langsam die ersten Kräne auf. Es waren damals immer noch Menschen oder Tiere nötig, um die Maschinen mühevoll zu betätigen und anzutreiben.

Die nächste Weiterentwicklung der Technik bis zum Dampfkran kam im 18. Jahrhundert erst vergleichsweise spät. Ab diesem Zeitpunkt jedoch schritt die Mechanik mit stetigem Fortschritt voran und es wurden Hebekräne erfunden die mit Elektromotoren, Verbrennungsmotoren und auch Hydraulik angetrieben werden.
Die heutigen Bauwerke der Gegenwart sind ohne die Erfindung der Hebetechnik im alten Griechenland absolut undenkbar.

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