Infrarotheizungen auch für die Gesundheit sehr gut

Infrarotlicht – auch als Wärmestrahlung betitelt – ist Teil der optischen Strahlung und damit Bestandteil des elektromagnetischen Spektrums. Trifft Infrarotstrahlung auf den menschlichen Körper, entsteht ein Gefühl von Wärme. Dieser Effekt wird in der Medizin sehr gern genutzt. Wer sich privat mit so etwas umgeben möchte, sollte sich mit Infrarotheizungen näher beschäftigen. Als Laie kann man sich das so ausmalen wie einen Infrarotstrahler, nur auf einem größeren Niveau, da man das komplette Wohnhaus mit Infrarotheizungen auf diese Art mit Wärme speisen kann.

Vergleicht man eine normale Heizung mit einer Infrarotheizung, wird man schnell bemerken, dass letztere ganz anders arbeitet als eine althergebrachte. In diesem Fall wird die Wärme bekanntlich nicht an die Luft abgegeben. Daher wird der Wärmeverlust deutlich reduziert, was sich auch bei der Höhe der Heizkosten niederschlägt. Nutzt man eine Infrarotheizung, muss man sich mit dem Gedanken anfreunden, keine Luftzirkulation mehr zu haben. Die üblichen Staubaufwirbelungen, die belasteten Atemwege und die trockene Atemluft sind aufgrund dessen mit dieser Art Heizung Geschichte. Wer schon einmal eine Infrarotkabine ausprobiert hat, kann verstehen, wie Infrarotheizungen arbeiten. In beiden Fällen wirkt die Wärme auf die gleiche Art: Sie wirkt ohne Umwege direkt auf den Körper. Bei den Infrarotheizungen wird also die Luft im Raum nicht zusätzlich erwärmt. Es kann sogar sein, dass die Zimmertemperatur eher tief ist und einem trotzdem angenehm warm ist.

Feuchte Wände und die häufig damit verbundene Entstehung von Schimmel sind mit der Heizung auch Vergangenheit. Somit ist ebenfalls das sogenannte „falsche Lüften“ im Winter kein Problem mehr und man muss keine Angst zu haben, dass sich gerade hinter Schränken Schimmel entsteht. Die Differenzen zwischen warmer Luft im Inneren der Wohnung oder des Hauses und der kalten Luft existieren mit Infrarotheizungen nicht, die Zimmerwände selbst werden geheizt. Es gibt also keine Basis für den Schimmel, auf dem er wachsen könnte.

Verspannungen, Verkrampfungen und Entzündungen sind die Teilbereiche in der Medizin, wo Infrarotheizungen mit Freude verwendet werden, um den Kranken Linderung zu verschaffen. Weiterer positiver Konsequenz: Die Abwehrkräfte und damit das körpereigene Abwehrsystem des Patienten werden gestärkt. Im Frühjahr und im Herbst macht sich das zum Beispiel erkennbar, wenn man unter einem Infrarotstrahler in einem Gastgarten im Freien sich aufhält, obgleich es tatsächlich schon zu kühl für die Jahreszeit ist.

Geht es um die Kosten für die Anschaffung einer Infrarotheizung, muss man sich keine Gedanken machen: Sie sind überschaubar. Und die Betriebskosten sollten durch den Entfall von Wartungskosten auch geringer sein. Ein weiterer Anreiz einer solchen Heizung ist der platzsparende Einbau auf Grund der geringen Bautiefe. Gewisse Infrarotheizungen sind so entworfen, dass die Heizkörper nur 25 mm Tiefe brauchen – da kann man sie sogar als Bild an die Wand aufhängen. Im industriellen Sektor wird die Infrarotstrahlung im Regelfall zur Härtung von Lacken benutzt. Oft genug kennt man die Infrarotheizungen aus der Haltung von Tieren: An diesem Ort hängen die Strahler von der Decke, um Jungtiere zu wärmen, falls sie von ihren Muttertieren abgesondert aufwachsen müssen.

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