Natürliche Postraffung statt chirurgischem Eingriff

Seit jeher wird der Po mit Weiblichkeit und Sinnlichkeit in Verbindung gebracht. Das Schönheitsideal der aktuellen Zeit hat sich so entwickelt, dass straffe und knackige Kurven attraktiv sind. Ab und zu wirkt das Gesäß allerdings zu groß, unförmig oder schlaff. Das kann anlagebedingt oder auf Grund von Gewichtsschwankungen sein. Die Ärzte haben im Laufe der Zeit allerdings unterschiedliche chirurgische Techniken entwickelt, mit denen eine Postraffung oder eine Poverkleinerung vorgenommen werden kann. Häufig wird eine Postraffung dann angewandt, wenn das Volumen des Hinterns unvorteilhaft verteilt ist oder nach unten absinkt.

Damit ein optimales Ergebnis bei einer Poverkleinerung erzielt werden kann, wird der Eingriff mittels einer Fettabsaugung und einer anschließenden Eigenfettunterspritzung durchgeführt. Vor der Postraffung oder der Poverkleinerung sollte das Körpergewicht jedoch einigermaßen konstant sein. Je nachdem, welchen Effekt man durch die Poverkleinerung erlangen möchte, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Methoden. Wenn man nur eine minimale oder mittlere Postraffung durchführen möchte, genügt eine oberflächliche Fettabsaugung und eine Fettummodellierung. Sichtbare Narben verbleiben hier nicht. Ist die Haut bereits recht schlaff, so schneidet der Chirurg bei der Poverkleinerung den Hautüberschuss weg. Bei dieser Ausführung der Postraffung werden die Schnitte jedoch gut versteckt und sind auch in Unterwäsche nicht zu sehen. Gewöhnlich wird eine Poverkleinerung bzw. eine Postraffung im Verlauf einer Vollnarkose vorgenommen. Trotzdem gibt es die Möglichkeit am Tag der OP wieder nach Hause zu gehen. Um den Heilungsprozess zu fördern, sollte man sich nach der Behandlung schonen. Nach der Postraffung finden reguläre Kontrollen statt. Die Fäden werden nach ungefähr zwei Wochen gezogen. Um das beste Resultat einer Poverkleinerung zu erreichen, muss für 4 bis 6 Wochen ein Kompressionsmieder getragen werden. Auf Sport sollte man nach der Postraffung für einige Wochen verzichten.

Sollte man keinen chirurgischen Eingriff vornehmen wollen, so besteht bis zu einem gewissen Grad ebenfalls die Option einer natürlichen Poverkleinerung oder Postraffung. Mit Hilfe von Sport können überschüssige Fettdepots verbrannt werden. Empfehlenswerte Sportarten um die Po-Muskulatur zu stärken –und eine kostengünstige Alternative zur chirurgischen Poverkleinerung – sind Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren und Inline Skaten. Für eine Postraffung muss man sich nicht auf jeden Fall unter das Messer legen. Spielt das Wetter für Sport im Freien nicht mit, so kann man sich aus dem Netz ein paar gute Übungen für zuhause suchen. Selbstverständlich handelt es sich um die wesentliche einfachere Ausführung, eine Poverkleinerung bei einem Schönheitschirurgen durchführen zu lassen. Auf jeden Fall ist es viel gesünder wenn man die Postraffung auf natürlichem Wege herbeiführt. Wenn man sich für ein gezieltes Workout entschließt, muss man natürlich viel Zeit aufwenden um die Poverkleinerung zu erreichen. Der Muskel um den es sich handelt, ist der große Gesäßmuskel und selbstverständlich kann auch dieser gezielt trainiert werden. Für eine perfekte Postraffung und Poverkleinerung ist es wesentlich, sich Zeit für das Workout zu nehmen um die Übungen bewusst zu machen. Das belastet die Muskeln optimal und erhöht den Trainings-Effekt. Ebenfalls im Alltag lässt sich die Po-Muskulatur trainieren. Wirksam ist es zum Beispiel seinen Gesäßmuskel für 10 Sekunden anzuspannen, die Spannung zu lösen und die Übung ein paar Mal zu wiederholen.

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