„Online-Shop“ – Der neue Trend

„Online-Shop“ – es gibt fast keinen mehr, der diesen Begriff nicht kennt. Das ist eine Möglichkeit, wie man 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche behaglich von daheim aus bestellen kann und bekommt dann die Ware bis vor die Türe geliefert. Aber was heißt das denn tatsächlich? Es ist nur eine Softwarelösung, die dieses Shoppingerlebnis erlaubt. Amazon war einer der ersten im Bereich der Online-Shops. Im Juli 1995 ging das Versandhaus online. Es wurde ein Jahr früher von Jeff Bezos gegründet. Die deutsche Firmentochter Amazon kam drei Jahre später auf den Markt. Amazon war ursprünglich als purer Buchhandel angedacht. Aber inzwischen werden sehr erfolgreich auch weitere Konsumgüter vertrieben. Die größte Auswahl an CDs, Büchern und Videos bietet weltweit noch immer dieses Versandhaus an. Ein Affiliate Programm erlaubt es Partnern von Amazon ebenfalls, zusammen mit dem Online-Shop Geld einzunehmen.

Ein weiterer sehr erfolgreicher Web Shop, der auch 1995 startete, ist eBay. Wenngleich eBay nicht als Online-Shop im klassischen Sinn gestartet ist, sondern als Internetauktionshaus. Anfänglich war eBay in der Hauptsache an Endkunden gerichtet, wo man Artikel gebraucht verkaufen konnte. Eine Ähnlichkeit zu einem Online-Flohmarkt war als Folge sehr wohl gegeben. Gegenwärtig werden Endverbrauchern auch Waren von kommerziellen Verkäufern angeboten. So wurde die Funktion „Sofort kaufen“ zusätzlich zur herkömmlichen Bieter-Versteigerung auf eBay hinzugefügt. Über eBay verkaufen oder kaufen in der Zwischenzeit weltweit über 276 Millionen registrierte Mitglieder Artikel. Als im Jahr 2000 eBay auf den deutschen Markt kam, wurde der Vorläufer Alando ohne lange zu fackeln übernommen. In Europa finanziert sich eBay über eine Gebühr bei den Angeboten, die fällig wird, sobald man einen Artikel zum Verkaufen einstellt. Zusätzlich wird nach einem erfolgreichen Verkauf eine Provision fällig, die sich nach dem verkauften Wert des Produkts errechnet. Der Online-Shop war mit dem Geschäftsmodell so beliebt, dass er sogar Branchenprimus im elektronischen Handel im Jahr 2006 war. EBay ist in den meisten Landesteilen ohne Mitbewerb, dennoch sinkt das Umsatzvolumen mittlerweile ein wenig.

Etliche bekannte Brands haben sich selber einen Online-Shop eingerichtet, denn man kann die Vorteile eines Onlinehandels nicht abstreiten. Damit werden Kosten eingespart, da kein Verkaufsraum mehr gebraucht wird. Die Produkte können leichter ebenfalls im Netz dargestellt werden. Häufig haben diese Internetshops überhaupt keinen echten Lagerraum mehr. Die georderten Produkte werden an den Endkunden direkt vom Hersteller versendet. Für den Privatanwender werden die georderten Produkte auf diese Weise häufig günstiger, weil die Aufwendungen für die Lagerung entfallen. Stellenweise übernehmen auch Internetbuchhändler die Versandgebühren. So haben beide Seiten im Endeffekt gespart. Der Anbieter hat keine Lagerkosten und der Kunde bezahlt keinen Versand. Bei E-Books, Musikdateien oder Videos haben Online-Shops ebenfalls den großen Nutzen, dass diese digitalen Produkte auf Anhieb nach dem Erwerb auch benutzt werden können. Hier gibt es keine Lieferzeiten. Auf besondere Angebote im Online-Shop verweisen ebenfalls immer mehr Social-Media Internetseiten wie Facebook. Diese Plattformen werden immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es um das Einkaufen geht. Angesehen ist unter diesem Gesichtspunkt das sogenannte Liveshopping, wo ein Produkt im Regelfall nur an einem bestimmten Tag zu einem niedrigeren Preis angeboten wird.

Comments are closed.