Psychologische Ursachen und Reiz der Urophilie

Psychologische Ursachen und Reiz der Urophilie

Die Urophilie oder auch Lust nach Natursekt ist eine recht weit verbreitete Sexualpraxis über die dennoch selten gesprochen wird, da sie in vielen Kreisen als unhygienisch angesehen wird. Schon Aufzeichnungen aus dem Mittelalter zeigen, dass Urophilie eine gängige Praxis gewesen ist, die vor allem mit dem Sadomaso Bereich verbunden wurde.

Psychologische Ursachen der Urophilie

Es gibt Uneinigkeiten unter den Psychologen, wieso genau Menschen es sexuell erregend finden, wenn sie den Partner anpinkeln. Fest steht jedoch, dass die bizarre Form des Sex nicht als Störung angesehen wird, sondern als ganz normaler Trieb, den einige Menschen gerne ausleben möchten. Ein Großteil der Psychologen und Biologen glaubt, dass diese Form des Sex ein altes Relikt aus der Steinzeit ist. Das Anpinkeln symbolisiert, dass der nun voller Urin bespritze Mensch ein Eigentum geworden ist. Er wurde vom Pinkler „markiert“ und somit unterworfen. Dagegen spricht jedoch, dass sowohl Männer als auch Frauen diese Sexualpraktik durchführen, während in der Steinzeit doch eher der Mann alleine unterwerfen wollte. Eine weitere theoretische Ursache ist, dass der Urin die Beteiligten an die eigene Kindheit erinnert. Kinder gehen gerne in den Dreck und schmieren sich voll. Das Urinieren erinnert die Beteiligten an diese Zeit beziehungsweise diese Art der Spielerei mit dem eigenen Körper, also das Vollschmieren, ist nie ganz verschwunden, wie es bei anderen Menschen der Fall ist.

Heutige Durchführung in BDSM Studios

Viele BDSM Studios bieten heute das Urinieren an. Generell gilt das Urinieren nicht als eigenständige BDSM Praxis, dennoch gehört es zu vielen Sadomaso Spielen einfach dazu. Der Urin hat verschiedene Reize: Zunächst zeigt er, dass ein Mensch eine andere Person unterwerfen und demütigen möchte. Bei vielen Sado Maso Praktiken wird eine Person gefesselt, während die andere ihn anschließend anpinkeln kann. Es kann auch zur Zwangsentsamung kommen.  Es kann jedoch auch als Bestrafung gelten, wenn der Unterworfene etwas falsch gemacht hat und der Dominante dafür eine Strafe erteilt. Natürlich muss nicht nur dominante Partner beim Sado Maso urinieren, sondern dieser kann auch das Urinierverhalten des Unterworfenen kontrollieren, indem er ihn lange Zeit verbietet, zu pinkeln oder ihn kitzelt, bis dieser zwangsweise urinieren muss. Ein weitere sexueller Akt, welcher der Urophilie sehr ähnlich ist, ist die Zwangsentsamung. Hierbei wird dem Betroffenen gegen seinem Willen Samen entfernt. Das Produkt der Zwangsentsamung kann ebenfalls für Sexualpraktiken verwendet werden, indem der Körper mit Urin und dem Samen bedeckt wird oder diesen zur Strafe essen muss.

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