Teichpflege im Winter

Der eigene Teich im Garten ist ein ganz besonderer Platz, den man zu jeder Jahreszeit, ganz unterschiedlich, genießen kann. Während man im Sommer, sofern man denn einen Schwimmteich hat, sogar darin ein wenig Badespaß genießen kann, bieten sich in anderen Jahreszeiten vollkommen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten an. Es gehört allerdings auch eine vernünftige Pflege zu einem guten Teichkonzept. Besonders im Winter.

In der kalten Jahreszeit wird – wenn man so will – der Grundstein für das kommende Jahre gelegt. Obwohl oberflächlich betrachtet relativ wenige Arbeiten notwendig sind, müssen diese umso gründlicher ausgeführt werden, möchte man keinen Supergau erleben und unter Umständen wieder mit dem Teichbau anfangen, weil der alte gestorben ist.

Ruhe im Teich

Wenn über mehrere Tage der Gefrierpunkt unterschritten wird, wird sich eine durchgehende Eisschicht auf dem Teich bilden. Das ist, auch wenn dies als Laie nicht logisch erscheint, kein Problem für die Fische. Was man also auf keinen Fall tun sollte, ist sich mit einem Pickel an besagtem Eis zu betätigen. Lassen sie die Eisschicht einfach auf dem Wasser. Auch nichts zu tun, kann eine effektive Teichpflege sein.

Wesentlich effektiver und energieschonender ist es, einige langhalmige Pflanzen oder Eisbrecher zu platzieren, um für die notwendigen Öffnungen zu sorgen. Die beliebten Ausströmsteine der Membranpumpe, sollten hingegen nur im flachen Wasser platziert werden, damit das warme Wasser des Teichgrunds nicht nach oben steigt und dort auskühlt.

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