Trachten Mode für klein und groß – Trachten bei OTTO shoppen

Ende der Sechziger kamen Trachten bei jungen Menschen aus der Mode. Sie waren nicht länger fesch genug und kein Mensch wollte sie mehr anziehen.

Ursprünglich wird eine gewisse Kleiderordnung eines Landes, einer Region oder einer Berufs- oder Bevölkerungsgruppe als Tracht bezeichnet. An der Verarbeitung und der Ausstaffierung der Trachten konnte man feststellen, wie bedürftig oder wohlhabend deren Träger waren.

Die Jugend ist mobil, twittert oder teilt Daten auf Facebook. Vor nicht langer Zeit interessierten sie sich in keiner Weise für Traditionen. Trachten waren bloß was für die „veralterte“ Generation und wurden als unmodern bezeichnet. Dieser Tage sieht man immer mehr Personen in Trachten. Nicht bloß zu verschiedensten Festen, aber auch wenn sie auf Reisen sind. Und dies fällt nicht lediglich bei der Jugend auf dem Land auf. Sogar in der Stadt kommen Trachten fortlaufend mehr in Mode.

Echte Trachten sind dabei, der absolute Renner zu werden. Jetzt ist allerdings eine kürzere Länge bis ca. zu den Knien populärer. Vorrang hat aber immer die Länge, die auch zur jeweiligen Figur der Trägerin passen sollte. Damit das Dirndl richtig hübsch schwingt, sind Unterröcke wieder aktuell. Aber Vorsicht: Lugt der Unterrock ein ein wenig unter dem Dirndl hervor, so signalisiert es getreu einer früheren Regel, dass die Trägerin zu „mehr“ parat ist. Die Designer benutzen beim Dirndlkleid-Entwurf aufwändigste Materialien. Hierbei wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt! Seide, Brokat, Samt, Pailletten, Spitze, sind der absolute Renner. Aber hiermit nicht genug. Eine große Vielfalt besteht auch bei den Farben. Hier ist zulässig, was gefällt.

Bei dem Anhaben von Dirndln gibt es noch eine weitere Sitte: Das Anhaben der Schleife der Schürze auf der linken Seite bedeutet „anbandeln erlaubt – bis dato nicht vergeben“. verheiratete Frauen trugen die Schleife hingegen auf der rechten Seite. Trägerinnen mit der Schleife vorne zentral signalisierten hiermit ihre Jungfräulichkeit und am Rücken gebunden bedeutet sie, dass die Trägerin Witwe oder Serviererin ist.

Spätestens mit dem Oktoberfest auf der „Wies´n“ in München sind solche Hinweise abermals in den Trend gekommen, obwohl sie im Prinzip bereits in Vergessenheit geraten waren. Auch Designer und große Labels haben die Trachten frisch für sich entdeckt und verpassen der klassischen Aufmachung mit innovativen Stoffen, Mustern und Accessoires ein komplett neues Ansehen.

Auch online kann man nun ganz leicht seine künftige Tracht auswählen. Dazu braucht man jedoch bei der großen Auswahl greifbare Vorstellungen und muss seine Größe genau wissen. Dadurch haben Besucher der Onlineshops hinlänglich Zeit, sich in dem großen Angebot zurechtzufinden.

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